Der Anwalt

Der Anwalt

von Molly Moran Coproduktion mit Jenny Foster

Liebesroman (18+), Länge: ca. 250 Seiten

Ehemaliger Navy SEAL.

Gerissenster Anwalt New Yorks.

Ladykiller.

 

Dean Sheridan hat seine Vergangenheit als Navy SEAL hinter sich gelassen. Sein Job als Anwalt macht ihm Spaß und bringt Geld. Wer ihn als Strafverteidiger engagiert, kann sicher sein, dass er den Prozess gewinnt. In Dean Sheridans Leben ist alles auf Sieg programmiert und eine Frau, die er begehrt, bekommt er. Immer.

 

Bis zu dem Tag, als ein guter Freund ihn um Hilfe bittet und er nicht Nein sagen will. Getarnt als »Stormrider« ermittelt er inoffiziell im Milieu des Online-Datings – und trifft auf eine Frau, die ihn nicht mehr loslässt. Die Frau, die ihm nicht mehr aus dem Kopf geht und die in loser Verbindung zu einer Verdächtigen steht, ist smart, sexy und für einen Mann wie ihn unwiderstehlich.

 

Doch ein Job, auch wenn er nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist, bleibt ein Job – und da haben private Verwicklungen nichts verloren. Gerade als er glaubt, alles im Griff zu haben, überschlagen sich die Ereignisse und der Fall nimmt eine überraschende Wendung…

 

 

Leser-Anmerkung: 18+

"Krimi und Erotik zu einem spannenden Buch vereint!"

 

"Spannend bis zum Schluss!!"

 

"Dieser Krimi hat einen tollen Schreibstil und ließt sich in einem Rutsch! Es fehlen hier weder Spannung noch erotische Szenen. Alles in allem ein überzeugender Krimi, der auf mehr hoffen lässt!!!

 

"Wieder eine lesenswerte Story."

 

"Ein tolles Buch.... kann ich die Geschichte nur empfehlen. Unbedingt lesen."

 

"Der schöne flüssige Schreibstill führt durch eine spannenden mit Humor und Erotik gewürzten Krimi. Wohl verdiente 5 Sterne."

 

"Ich hab es in einem Tag gelesen. Es brachte mich zum schmunzeln, es war spannend und traurig mit viel Erotik. Ich habe mit den Protagonisten mitgefiebert. Ich kann es nur empfehlen. Bravo."

 

"...hat alles was man braucht. Spannung, Humor, Erotik."

 

Amazon Bewerter

AUSZUG:

 

»Und du glaubst, Scarlett ist die Frau, die du suchst?«, wandte sich Dean Sheridan an Peter, während sie den Aufzug hinunter in die Tiefgarage nahmen.

»Die Profilerin spricht von einer Wahrscheinlichkeit von 80 %. Es besteht also durchaus eine geringe Möglichkeit, dass sie es nicht ist. Meine Alarmglocken begannen zu läuten, als sie die Freundin ins Spiel brachte.« Er runzelte die Stirn. »Es passt alles gut, zu gut vielleicht. Scarlett Brent ist auf jeden Fall klüger, als sie sich gibt. Sie arbeitet in einer Nobelboutique und hat sich innerhalb kürzester Zeit dort unentbehrlich gemacht. In knapp einem Jahr hat sie es zur stellvertretenden Geschäftsführerin gebracht. Vielleicht glaubt sie aber auch nur, ihre Intelligenz herunterspielen zu müssen, um einen Mann zu finden.«

»Ich habe noch nie nachvollziehen können, warum manche Männer ihre Frauen klein und schlicht bevorzugen«, kommentierte Dean und nahm den Autoschlüssel, den Peter ihm reichte. »Ich soll fahren? Na gut.« Er betätigte die Fernbedienung am Schlüsselbund und sah weiter hinten in der Garage Blinker aufleuchten. »Je selbstbewusster Frauen sind, desto weniger sind sie an einer festen Bindung interessiert. Das ist zumindest meine Erfahrung. Ich mag Frauen, die sich nehmen, was sie wollen.«

»Du meinst, solange sie dich wollen.«

»Darf ich dich daran erinnern, dass du etwas von mir möchtest und nicht umgekehrt? Es fällt mir gerade unglaublich schwer, mich auf meine Aufgabe zu konzentrieren, wenn du mich reizt.« Er runzelte die Stirn und blieb stehen. »Um noch einmal auf Scarlett zurückzukommen – verdient sie so wenig in dem Laden, dass sie sich über die Webseiten ein kleines Nebeneinkommen verschafft? Das kann ich mir nicht vorstellen.«

»Wenn sie die Frau ist, die wir suchen, dann tut sie es nicht wegen des Geldes«, erwiderte Peter. »Ich glaube, dass es ihr Spaß macht, Männer an der Nase herumzuführen. Sie sucht eher den Kick als die Bereicherung.«

»Da ist sie bei mir an der richtigen Adresse«, knurrte Dean. »Welche Begründung hat sie für die Anwesenheit ihrer Freundin angegeben?«

»Sie hat das ziemlich geschickt gemacht«, sagte Peter. Er kniff die Augen leicht zusammen. Das tat Peter immer, wenn er sich konzentrierte. Vermutlich war es ein Überbleibsel aus seiner Zeit als Scharfschütze bei den Navy SEALs, so wie auch Dean selbst ein oder zwei Angewohnheiten von damals nicht abgelegt hatte. »Scarlett hat ganz beiläufig einfließen lassen, dass ihre beste Freundin auch Single ist und bevor ich mich versah, hatte ich versprochen, einen Freund mitzubringen. Ehrlich gesagt, wollte ich sie nicht misstrauisch machen, indem ich mich unter einem fadenscheinigen Vorwand herauswinde.« Nach einer kurzen Pause fügte er hinzu: »Es war Claytons ausdrücklicher Wunsch, dass du der zweite Mann in unserer Ermittlung bist. Er kennt dich und weiß, dass du nichts über seinen peinlichen Fehltritt an die Öffentlichkeit bringen wirst.«

Dean nickte. Major Carl Clayton war ein guter Vorgesetzter gewesen, zu dem er in den letzten beiden Jahren leider nur noch wenig Kontakt gehabt hatte. Peter hatte ihm beim Briefing erzählt, das der Major sich seit seiner Pensionierung sehr verändert hatte. Wenn er trotz seiner dreißig Jahre dauernden Ehe mit fremden Frauen ins Bett ging, dann war er in der Tat nicht mehr der Mann, den Dean in seiner Zeit bei den Navy SEALs kennen- und schätzen gelernt hatte. »Lass mich noch einmal zusammenfassen«, sagte Dean und blieb stehen. »Ich übernehme die Rolle des Mannes, den Scarlett auf der Datingwebsite kennengelernt hat. Stormrider, also ich, bringt einen Freund mit zu diesem Date zu viert. Während ich die beiden Damen ablenke, nimmst du sie ein erstes Mal unter die Lupe.«

»Das ist der Plan«, stimmte Peter zu. »Du hast die Chatprotokolle gelesen und bist auf dem Laufenden. Du kannst einfach nur du selbst sein, mehr ist nicht nötig.« Er grinste schief. »Erinnert dich das nicht an früher?«

»Oh ja«, sagte Dean, aber ohne echte Begeisterung. Er tat Peter und seinem ehemaligen Vorgesetzten einen Gefallen, aber das hieß nicht, dass es ihm gefiel, zwei Frauen in der Rolle des Playboys hinters Licht zu führen. »Gut, dann haben wir ja fürs Erste alles geklärt.« Suchend sah er sich nach dem Auto um, dessen Schlüssel er in der Hand hielt, und drückte noch einmal den Knopf für die Verriegelung. »Oh nein. Sag, dass das nicht wahr ist.« Mit einem Ausdruck echter Verzweiflung betrachtete er das gelbe Auto, mit dem er gleich durch die Stadt fahren sollte.« Jetzt verstehe ich, warum du nicht selbst fährst. Habt ihr keinen passenderen Wagen in Eurem Fuhrpark? Ich dachte, meine Rolle ist die eines Mannes mit Stil und Klasse?«

»Das habe ich nie gesagt«, sagte Peter ungerührt. »Es waren deine Worte, nicht meine. Mit diesem Auto legst du den perfekten Auftritt hin. Stell dir einfach vor, du wärst dein zehn Jahre jüngeres Selbst, dann passt das schon.«

»Das ist eine Proletenschleuder.«

»Nein, das ist ein teures Auto, mit dem man Frauen aufreißt. Also, entweder setzt du dich jetzt in diesen Wagen und hilfst Clayton und mir aus der Patsche oder ich muss die Sache allein regeln.«

»Ich denke, es gibt noch eine dritte Möglichkeit«, grinste Dean und drückte seinem Freund die Wagenschlüssel in die Hand. »Du fährst in diesem Auto zu unserer Verabredung, ich nehme das Bike. Wer zuletzt da ist, zahlt das erste Getränk.« Ohne eine Antwort abzuwarten, drehte er sich um und steuerte auf seine Maschine zu, die auf seinem Privatparkplatz stand. Zu gern hätte er Peters Gesicht gesehen, als er seine langen Beine in dem ziemlich engen Fahrerraum verstaute und mit dem leuchtend gelben Gefährt durch die Stadt steuerte.

 

***

 

Ende der Leseprobe

 

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